normally.

"hören sie denn nicht diese entsetzliche stimme, die die um den ganzen horizont schreit und die man gewöhnlich die stille heißt?"

normally. being by that entity formally known as the hafler trio.

[ frank l. | 2004-04-13 | 02:23 | # ]

liebe mcdonald's-werbeleute.

"die ungeduldige katrin, die sensible tina, und -wie immer zu spät- vivien." – diese drei damen kann man "jetzt", laut eurem derzeitigen tv-spot, auch bei mcdonald's antreffen. dahinter klatscht ihr dann noch das "ich liebe es"-sprüchlein und überlaßt den rest dem denkenden publikum, das auch nach mehrminütiger analyse des werbefilmchens nicht darauf kommt, wieso gerade ungeduldige, sensible und zuspätkommende frauen (übersetzt: "zicken", bzw. "sex and the city"-typkopien, also zum davonlaufen in jeglicher hinsicht) objekt unserer begierde sein sollten.

oder was hab' ich jetzt schon wieder falsch verstanden?

[ frank l. | 2004-04-12 | 04:22 | # ]

nachts, halb vier: im deutschlandfunk werden offen ..

nachts, halb vier: im deutschlandfunk werden offenbar seit 20 minuten live instrumente gestimmt. eben dann die abmoderation mit nennung des titels und des interpreten. erstaunlich – war nur ein einziges saxophon dran beteiligt. hätte auf eine grundschulklasse musizierender angehender mathematiker getippt. respekt [tm] trotzdem für die täuschung. sofern's beabsichtigt war. bei solch halbmoderner musik besteht meinerseits wohl wirklich nachholbedarf.

[ frank l. | 2004-04-12 | 03:38 | # ]

jack chick rmxs

"no one deserves to die because they don't appreciate the artistic value of merzbow records, right?" – ein, nun ja, "remix" eines jack chick tracts (allein für's verlinken werde ich jetzt wohl in die hölle kommen, aber das ist es mir wert). eigentlich ja auch nur witzig für leute, die aus der "szene" kommen und die ganzen anspielungen verstehen, aber .. davon dürfte es in der argh!-zielgruppe ja hoffentlich noch genug geben. [die cthulhu-variante übrigens, wenn ich gerade dabei bin, ist zwar schon älter, aber nicht weniger originell.]

[ frank l. | 2004-04-12 | 03:33 | # ]

ebay, immobilien ("beta")

suchbegriff "friedrichshain".
antwort "meinten sie friedrichshafen?".
ich bin mir nicht sicher. meinte ich?

[ frank l. | 2004-04-12 | 03:24 | # ]

gloomy sunday

"the fact that a man chose to quote the lyrics of a little-known song may not seem very strange. however, the fact that over the years, this song has been directly associated with the deaths of over 100 people is quite strange indeed."

gloomy sunday, der song, um den es hier geht, wurde in den 30er jahren vom ungarischen pianisten rezsô seress geschrieben und existiert mittlerweile mit verschiedenen textvarianten und in unzähligen interpretationen – eine der ersten von billie holiday, spätere von lydia lunch, gitane demone, diamanda galas oder auch heather nova, sarah mclachlan, björk oder sinéad o'connor, das kronos quartet nicht zu vergessen.

virágos fák alatt utam az utolsó
nyitva lesz szemem hogy még egyszer lássalak
ne félj a szememtôl holtan is áldalak

ob die diversen selbstmorde, die angeblich auf das konto dieses songs gehen, eine urban legend sind, wird hier versucht anzusprechen. vorhin lief jedenfalls auf (im? bei?) rbb die verfilmung des romans "das lied vom traurigen sonntag" von nick barkow, der wiederum auch schon recht frei an der -soweit überlieferten- eigentlichen und wahren geschichte bleibt. der film (u.a. mit joachim król und ben becker) schmückt das ganze noch weiter aus, und auch wenn einige unnötig überzeichnete figuren ziemlich nerven (frau häberle, anyone?) fand ich ihn doch erstaunlich angenehm – so angenehm ein film, der zwischen 1933 und 1945 spielt, nunmal sein kann – und seltsam unmelancholisch. trotzdem sehenswert. morgen (montag) abend die "wiederholung" auf arte, 2040 uhr.

[ frank l. | 2004-04-12 | 01:22 | # ]

the last time i felt this way i went out and bough ..

the last time i felt this way i went out and bought myself a playstation.
now i already own one. i'm doomed.

[ frank l. | 2004-04-10 | 18:37 | # ]

subjekt prädikat seifenobjekt – vierzehn tage im leben einer fernsehserie. eine kurze geschichte mit viel handlung.

"romy und rené kümmern sich um rufus, der unter seiner schreibkrise leidet. rolfs misstrauen gegenüber svenja findet neue nahrung. anna kämpft um ihre liebe zu ole. anna wird von ole versetzt. wolfgang macht karin unbeabsichtigt hoffnungen. conor gerät in lebensgefahr. till gesteht ute, dass svenja conor gerettet hat. björn befürchtet, dass rené den erfolg ihrer firma gefährdet. karin gesteht wolfgang ihre liebe. björns scherzhaft gemeinter traumpartner-test an eva geht gründlich schief. gerade als ariane sich mit rufus versöhnen will, taucht irma auf. karin küsst wolfgang. wolfgang gesteht irene den kuss mit karin. ariane kommt zu rufus' buchlesung zu spät – irma dagegen ist pünktlich. anna sieht ole unter unerwarteten umständen wieder. rufus leidet unter versagensängsten. svenja glaubt, dass rolf ihr hinterher spioniert. anna stellt ole zur rede. anna hofft, mit ole freundschaftlich umgehen zu können. björn und rené entdecken, dass sie bei ihrem spiel nicht alle anforderungen bedacht haben. till weist utes erotische annäherung ab. till vergrätzt ute. rené versucht, endlich mit kati abzuschließen. wolfgang ist geschockt, als karin zurückkommt. wolfgang und irene glauben, dass karin echte reue empfindet. rené und björn schwimmen auf einer erfolgswelle. ariane befürchtet, die kontrolle über ihre familie zu verlieren. ariane fühlt sich völlig alleingelassen. anna schafft es nicht, sich von ole fern zu halten. svenjas geheimnis droht aufzufliegen. svenja und till kommen sich näher. ariane kommt nicht mehr an romy heran. anna kommt ole so nah wie noch nie. ariane und romy bemühen sich, aufeinander zuzugehen. wolfgang und irene nehmen karin vor margot in schutz. anna und ole schlafen miteinander. anna und ole wollen ihre beziehung geheim halten. björn überrascht seine mutter mit einem besonderen geschenk. wolfgang ist geschockt: in der zeitung wird ein foto von ihm und karin veröffentlicht. wolfgangs ruf leidet unter karins anschuldigungen. björn erfüllt eva einen spontanen wunsch. till kommt svenja auf die schliche."

[ von rtl herausgegebene tageszusammenfassungen der serie "unter uns", je drei sätze pro tag, zeitraum 5.4. bis 26.4. ]

[ frank l. | 2004-04-10 | 03:02 | # ]

"bin ich melancholie?"

"bin ich eher ein gefühl oder eher eine meinung?", "muß ich erlernt werden?", "trete ich spezifisch oder generell auf?", usw. – dieses partyspiel mit den zetteln auf der stirn fetzt mit abstrakten begriffen einfach viel mehr als mit personen und/oder namen.

[ frank l. | 2004-04-10 | 01:55 | # ]

ein kommen und gehen

am donnerstag im allgemeinen pre-oster-einkaufs-wahnsinn im drogeriemarkt am ausgang noch mit sichtbar antrainiertem lächeln, aber immerhin, ein "gratisgeschenk" überreicht bekommen. betitelt mit "ein geschenk für körper, geist und seele – gratis für sie." findet sich darin eine cd mit meeresrauschen, eine "erfrischungsmaske 'belebend' mit allantoin, hamamelis & menthol" sowie ein tütchen "arnika vital lotion". für mögliche blöde antworten ("sie hätten mich gern auch subtiler auf meine augenringe hinweisen können.") war ich im allgemeinen streß zu unspontan, als antwort also nur ein dämliches grinsen herausgebracht, das die drogeriemarkt-azubine wohl eher als serienkiller-gesichtsausdruck denn als flirtversuch interpretieren konnte, jedenfalls wendete sie sich schleunigst dem nächsten kunden zu.

daheim angekommen erstmal die cd-hülle genauer studiert. "meeresrauschen – ein kommen und gehen" wird da behauptet und nicht weiter erklärt. ich soll "den rhythmus des ozeans genießen", den der drogeriemarkt "für sie", also mich, "eingefangen" hat. an der stelle, an der mir "entspannung pur" versprochen wird (die ich am besten "in ihrem", also meinem, "badezimmer" genießen könne, wo "sie", also ich, "sich", also mich, "ganz in sich", also in mich, "zurückziehen" kann), denke ich kurz darüber nach, dem texter des drogeriemarkt-werbematerials eine fanpost zu schreiben und ein foto meines badezimmers beizulegen (in dem mir, zugegebenermaßen, nicht viel übrig bleibt, als "mich in mich zurückzuziehen"), entscheide mich dagegen und riskiere statt dessen ausnahmsweise mal einen selbstversuch – badewanne füllen, meeresrauschen kabellängenbedingt nur "fast" bis ins badezimmer stellen, die "entspannung pur" kann kommen.

beim baden merke ich dann auch, was mit "kommen und gehen" gemeint ist: die meeresrauschen-aufnahme dauert ungefähr 18 minuten, klingt wie ein übersteuertes default-plugin eines freeware-software-synthesizers, das einen ca. zweiminütigen loop 9x abspielt, das möwengekreische dabei erinnert an gewisse szenen aus "finding nemo", und wer wirklich die vollen 18 minuten durchhält und noch nicht hinreichend pur entspannt genug sein sollte, der fragt sich, wieso sich das meer am ende so dezent ausblendet ("you have reached low tide – please insert coin to continue"). test zwo: die "arnika vital-lotion mit rotem klee-extrakt" ("für nach dem sport", wie mir die drogereuse sagte, aber wenn das bad soeben kein sport war, was dann?). test zwo nach wenigen minuten abgebrochen – wenn das roter klee ist, der da so stinkt, möchte ich doch bitte bei grünem bleiben. mal abgesehen davon, daß die angabe der inhaltsstoffe ("buxus chinensis", "pinus pumilio", ..) auch alles andere als vertrauenserweckend klang.

bleibt also noch die gesichtsmaske, die sich im moment – während ich diesen text tippe – zu einer taucheranzugartigen oberfläche vor allem auf dem übergang von kinn zu hals verhärtet. ich als provinzdepp weiß zwar noch nicht, was "allantoin" und "hamamelis" sind, bin mir aber sicher, diese begriffe schon einmal in einem "beauty"-magazin wochenendvormittags auf n-tv überhört zu haben – muß also etwas sehr exklusives sein, immerhin kostet das zeug ja normalerweise auch fast einen halben euro. jedenfalls: wenn ich dieses material jemals wieder von meiner haut runterbekommen sollte, werde ich mir wohl nochmal gut überlegen, ob das mit der metrosexualität wirklich so eine gute idee war. vielleicht reicht ja gelegentliches augenbrauenzupfen und allgemein ein guter geschmack für mich doch aus. jetzt brauch' ich erstmal richtige musik – zur entspannung, vom meer.

[ frank l. | 2004-04-10 | 01:45 | # ]

arbeitsausflug

"(..) big fish geschaut, eigentlich ein wirklich interessanter film, aber ein wenig hatte ich den eindruck, dass tim burton ihn primär nicht für 5"-displays umgesetzt hat. (..) sehr schön ist btw. auch, direkt über new york noch einen belegten laugenweck mit einer tüte hela-senf und einer packung chio-chips ausgeteilt zu bekommen."

sven verbringt die nächsten sechs wochen in der nähe von herrn 7/4 und berichtet fleißig (nein, nicht nur vom flug).

[ frank l. | 2004-04-10 | 00:28 | # ]

manchmal vermisse ich sie1. dann muß ich an sie2 d ..

manchmal vermisse ich sie1. dann muß ich an sie2 denken, und wie recht sie doch offenbar hatte.

[ frank l. | 2004-04-10 | 00:12 | # ]

..

hals-korsett

[ frank l. | 2004-04-10 | 00:11 | # ]

 

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