sicherheit's abstand. ..

sicherheit's abstand.

[ frank l. | 2005-05-12 | 11:32 | # ]

finally:

seit gestern gibt's jay (the tonight show with jay leno, 2300 cet) und conan (late night with conan o'brien, 2345 cet) wieder täglich auf cnbc, also in vielen (den meisten?) kabelnetzen hierzulande. den zeitversatz zum us-original von derzeit noch mehreren tagen kann man da wohl verschmerzen – hauptsache überhaupt erstmal wieder gute latenight-shows im "deutschen" fernsehen. die zeitangaben auf der cnbc-webseite stimmen noch nicht ganz, aber die gästelisten sind schon aktuell:

the tonight show with jay leno (schedule).
late night with conan o'brien (schedule).

(via)

[ frank l. | 2005-05-10 | 23:30 | # ]

(mehr kryptik.)

"ich werde allein dort sein, aber es wird trotzdem doof werden."

es sind diese kleinen nebensätze in mails, die mich zum lächeln bringen.

[ frank l. | 2005-05-10 | 15:13 | # ]

breaking news: fünfter fall entdeckt.

der sog. definitiv (von lat. casus definitivus – entscheidender, bestimmender fall) ist in der deutschen grammatik der 5. fall. er dient dazu, die beziehung des nomens zu anderen wörtern im satz zu festigen bzw. abzusichern (vgl. gesprächstherapie). im definitiv stehen u.a. wortgruppen, die eine bestätigung ausdrücken.

zusammenfassung der fälle

1. fall (nominativ): wer-fall
2. fall (genitiv): wes-fall
3. fall (dativ): wem-fall
4. fall (akkusativ): wen-fall
5. fall (definitiv): not-fall bzw. ein-fall

(wer? / wessen? / wem? / wen? / sind sie sicher?)

beispielsatz

alt: hans schickt gabis freund einen brief.
[wer? hans. wessen freund? gabis. wem? gabis freund. wen? einen brief.]

neu: hans schickt gabis freund einen einschreibebrief.
[wer? hans. wessen freund? gabis. wem? gabis freund. wen? einen brief. bist du sicher? ziemlich.]

[ frank l. | 2005-05-09 | 12:42 | # ]

text ohne originelle überschrift

in der apotheke beim warten auf die apothekerin meines vertrauens ein wenig die süßwarenauslage im kassenbereich betrachtet (geschäftsidee: aspirin- und vitasprint-freie kassen, zum schutz von impulskäufern wie mir vor sich selbst – marktlücke!). naturgemäß (apotheken-natur, nicht meine) dort eher medizinische und drogerienahe artikel in der hand gehalten. raucher-entwöhnungspflaster, abführ- und reinstopf-mittel, dermatologisch getestete hustenbonbons, hautberuhigendes after-shave-balsam. "das ist fuer herren", teilt mir die fachkraftsdame mit, als sie an die kasse geeilt kommt.

auf dem heimweg, natürlich, diverse potentiell originelle antworten ("oh, also nicht für studenten?", "danke, aber ich hatte sowieso nicht vor, es zu kaufen", "ach so!" oder "na, sie müssen's ja wissen.") durchgespielt. zu cool sein gewollt (also zu faul gewesen), deswegen nicht nochmal zurückgegangen. wer braucht schon aftershave-balsam, wenn er cool sein will?

[ frank l. | 2005-05-09 | 01:24 | # ]

killer bitch. ..

killer bitch.

[ frank l. | 2005-05-09 | 00:21 | # ]

reisewetter, ökowetter, egowetter.

die schönsten wetterbilder einsenden und im fernsehen sehen

"schatz, komm' schnell, sie spielen unser tiefdruckgebiet!"

[ frank l. | 2005-05-08 | 17:17 | # ]

crescendo

ihr sprecht von communities, new media journalism, rss und pageviews. ihr verwaltet euer leben mit delicious-flickr-blogrolling-furl-gmail und habt dabei keine ahnung, was usenet und irc sind. webseiten betrachtet ihr in eurem feedreader, kneipenbesuche ("gutbürgerlich") tituliert ihr als collaborative social event, weblogs sind für euch "so ein graswurzelding". ihr hetzt anwälte auf google, wenn ihr eure seiten dort nicht mehr im index findet. ihr habt den spaß an der sache verloren und die seele darin habt ihr sowieso nie bemerkt. früher, im fido-net, hättet ihr euch zu "network coordinators" wählen lassen. wenn ihr nicht so einen schlechten klamottengeschmack und mundgeruch hättet, würde man euch für schlipstragende finanzbeamte (mitte 40, single, abendgestaltung rtl) halten. ihr spielt seifenopern im netz nach, ihr hechelt trackbacks hinterher und theoretisiert anti-spam-verfahren für kommentare, und wenn ihr gespreeblickt wurdet, dann geht euch einer ab. ihr haltet das siezen im netz für understatement und pseudonymität für schick. und wenn apple furzt, kichert ihr.

ihr belächelt die diary-schreiber und laßt die befindlichkeitsliteraten noch ein wenig mitspielen, wißt aber selbst nicht so genau, warum ihr das tut. ihr wertet "humorlosigkeit" nicht als beleidigung und versteht ironie nur selten. bei diskussionen über privacy und datenschutz diskutiert ihr mit, weil es alle tun. ihr habt eure arschbacken seit jahren nicht mehr entkrampft, ihr verlinkt euch selbst, führt zweitblogs, und es stört euch auch nicht, wenn jemand "der blog" sagt. ihr seid die bwl-studenten an unserer uni, die ihrer caféteria den namen "blogosphäre" gegeben haben und nicht bemerken, daß im nebengebäude gerade die philosophen mit den mathematikern eine gangbang veranstalten. ihr denkt euch affiliate-programme aus und haltet python für eine programmiersprache. ihr habt "idole".

eure plattensammlung besteht aus compilation-cds und befindet sich in einem ikea-regal. ihr hattet noch nie gespräche mit menschen, die euer leben verändert haben (schließlich habt ihr alles schon geplant). ihr geht einmal im jahr zu klassentreffen und bildet euch ein, "es" geschafft zu haben. nachrichten schaut ihr auf pro7, während ihr euch buttons für eure webseite bastelt und das ganze popkultur nennt. ihr seid noch nie nachts um halb vier mit musik im kopf nach hause gelaufen und hattet dabei das bild einer person vor augen, in die ihr euch für ein paar stunden verknallt hattet. ihr hattet noch nie guten sex, ihr hattet auch noch nie guten streit, ihr hattet noch nie eine gute zeit. ihr geht bei regen nur mit schirm nach draußen, ihr sprecht keine fremden an, bei denen ihr spontan das gefühl habt, ihr würdet euch mit ihnen gut verstehen. ihr kennt noch nicht mal dieses gefühl. ihr könnt euch nicht für situationen oder orte begeistern, eure "hingabe" äußert sich in der einhaltung von deadlines. ihr könnt nicht küssen, aber ihr kennt immerhin webseiten darüber. ihr werdet diesen text verlinken mit sätzen wie "frank schreibt sich seinen frust von der seele" oder "lesetip!", vielleicht auch mit "da ist aber heute jemand schlecht gelaunt", und werdet es für ironie halten, wenn ihr es gerade jetzt trotzdem tut.

ihr seid blogger, ich nicht.

[ frank l. | 2005-05-08 | 13:25 | # ]

google depp-o-mat / der kleine deutsch-test (ohne hape kerkeling)

ergebnisse 1 – 10 von ungefähr 44.800 seiten auf deutsch für praktikas.
ergebnisse 1 – 10 von ungefähr 1.750.000 seiten auf deutsch für praktika.
(deppenquote ca. 2.5%)

ergebnisse 1 – 10 von ungefähr 41.900 seiten auf deutsch für akkustik.
ergebnisse 1 – 10 von ungefähr 1.200.000 seiten auf deutsch für akustik.
(deppenquote ca. 3.3%)

ergebnisse 1 – 10 von ungefähr 580.000 seiten auf deutsch für gallerie.
ergebnisse 1 – 10 von ungefähr 2.950.000 seiten auf deutsch für galerie.
(deppenquote ca. 16%)

ergebnisse 1 – 10 von ungefähr 736.000 seiten auf deutsch für ergebniss.
ergebnisse 1 – 10 von ungefähr 3.920.000 seiten auf deutsch für ergebnis.
(deppenquote ca. 16%)

(inspiriert durch yamb.)

[ frank l. | 2005-05-07 | 03:33 | # ]

wiegecenter is the new gemüseabteilung

schild im supermarkt: wiegecenter

(außerdem beim einkaufen gelernt: discounter-fachregaleinräumerinnen können nichts damit anfangen, wenn man sie – unter diesem schild stehend, leicht kichernd – nach dem 'niedertemperaturbereich' fragt. aber den weg zum 'kühlregal', den kennen sie dann. inkonsequenter haufen. spätestens 2006 wird man auch bei denen bullshit-bingo spielen können, jede wette.)

[ frank l. | 2005-05-07 | 01:38 | # ]

stereotypen, die:

neusprech für -> männliche zwillinge.

[ frank l. | 2005-05-06 | 23:59 | # ]

breaking news / bild investigativ:

sensation: eine minute hat sechzig sekunden.
(vgl. auch denn sie wissen nicht, was sie abschreiben.)

[ frank l. | 2005-05-06 | 18:52 | # ]

und noch ein externer lesetip.

muchacha müller, alzheimerkatze.
(und, sowieso toll: 500 beine.)

(via)

[ frank l. | 2005-05-06 | 15:59 | # ]

 

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