rosenmontägliche umbenennung der u7: „karnevalszug“

zwei traurige menschen mit traurigen hüten

schau‘ her, köln! so feiert man in berlin die närrische zeit. man setzt zwei traurig guckende mittvierziger in den morgendlichen berufsverkehr und lacht sich närrisch.
wenn man nicht gerade mitleid mit den beiden hat.

[ frank l. | 2006-02-27 | 10:47 | # ]

argh.de vs. gute laune 1:0 nach verlängerung

schon seit ewigkeiten ja mit dem gedanken gespielt, mal die argh.de-gutfind-wochen einzuläuten: ab einem bestimmten stichtag nur noch dinge tollfinden zu wollen anstatt immer nur die einfache variante des in text gegossenen und laut geäußerten mißmutes. sieben tage lang nur noch ausdruck von begeisterung und positivismus und sonne und harmonie. und dann jene sieben tage lang einfach gar nichts mehr zu posten und danach kommentarlos „normal“ und scheißedrauf dissonant weiterzumachen. aber schon damals gleichzeitig auch bemerkt, daß der gag dann ja gar keiner wäre, sondern nur rest-klischee. dekonstruktions-abklatsch. und auch wahrscheinlich nicht mal als solcher wahrgenommen werden würde.

statt dessen also lieber einen meta-eintrag draus gemacht. den witz /verklärt/. (auch kacke, aber nicht ganz so kacke mehr wie ursprünglich gemeint.)

wird zeit, daß das wetter wieder schlechter wird.

[ frank l. | 2006-02-24 | 14:18 | # ]

„i’m writing this to say, in a gentle way, ..“

und dann dieses blonde mädchen heute früh in der u8, die ich nicht wegen des jacken-aufdrucks „wir alle bräuchten mehr zweisamkeit“ (in angenehm unaufgeregter typo, ganz ohne glitzer) sofort umarmen wollte, sondern weil sie es fertigbrachte, den perfekt dazu passenden gesichtsausdruck zu äußern: jene mischung aus wehmut, charme, intelligenz und melancholie, die nur menschen hinbekommen, die schon mehrere stunden ihres lebens mit dem nachdenken über die semantik des begriffs „konsequenz“ verbracht haben. und ich frage mich von weitem, was wohl ihre stories sind, wie ihre stimme klingt, was sie gerade für einen song hört und ob sie tagliatelle mit frühlingszwiebeln und käsesauce mag. und merke an ihrem zurückblick und ihrem mundwinkel, daß genau das die /angemessenste/ form von zweisamkeit ist, die man ihr in diesem moment entgegenbringen konnte.

[ frank l. | 2006-02-22 | 11:06 | # ]

love is the drug

(..) because the love song is never simply happy. it must first embrace the potential for pain. those songs that speak of love, without having within their lines an ache or a sigh, are not love songs at all, but rather hate songs disguised as love songs, and are not to be trusted. these songs deny us our human-ness and our god-given right to be sad, and the airwaves are littered with them. the love song must resonate with the whispers of sorrow and the echoes of grief. the writer who refuses to explore the darker reaches of the heart will never be able to write convincingly about the wonder, magic and joy of love, for just as goodness cannot be trusted unless it has breathed the same air as evil, so within the fabric of the love song, within its melody, its lyric, one must sense an acknowledgement of its capacity for suffering.

(via)

[ frank l. | 2006-02-22 | 10:35 | # ]

(überdosis n-tv)

was würden diese ganzen zahlenverdrehenden wirtschaftsnasen von der deutschen börse doch pluspunkte bei mir machen, wenn sie endlich mal einen kleinen comic-dachs als maskottchen einführen würden, also die längst und dringend mal notwendige arschbackenentkrampfung illustrieren. den guten willen zeigen.

[ frank l. | 2006-02-16 | 14:42 | # ]

valentine’s day

„i don’t know why we don’t do that anymore. i guess it’s one of those traditions that kinda get lost.“

zefrank erklärt uns auf eine ganz wunderbare weise den valentinstag.

[ frank l. | 2006-02-14 | 14:50 | # ]

u/s

„so eine u-bahn klingt ja meist doch eher scharf rumpelnd.„
„scharf rumpelnd?„
„keine mitten. viel baß, dazu seltene leicht akzentuiert kratzende höhen.„
„nicht eher umgekehrt?„
„dann wäre es ja eine s-bahn.“

[ frank l. | 2006-02-14 | 01:02 | # ]

 

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