de– (oder meinetwegen auch re-)kontextualisierung im weitesten sinn popkultureller /items/ ist genau deswegen eine tolle sache, weil (hier bitte argument zusammengeschwurbelt aus inspiration, stuckrad-barre, originalität, erdbeer-joghurt und kunstbegriff einfügen).
jedenfalls: weirdweirdworld — bei livejournal verwendete bilder, die jeweils 250 aktuellsten. (inklusive „saved images“-bereich, der dann aber schon wieder zu einer art „funpix-gallery“ mutiert und daher eher maximal halb-notwendig ist.)
beschäftigungstherapie für mindestens mehrere minuten.
[ frank l. | 2006-08-30 | 15:59 | # ]
nach deppenapostroph und deppenleerzeichen, jetzt:
deppenanführungszeichen, bzw. die „gallery of ‚misused‘ quotation marks“.
sprachnazis in ihrem element. großartig.
[ frank l. | 2006-08-28 | 17:16 | # ]
so ein haus hält länger, wenn man es ein bißchen pflegt.
(file under „eines tages werde ich wegen solcher kalauer in die hölle kommen“.)
[ frank l. | 2006-08-23 | 11:31 | # ]

(the software-lokalisierung, it really funktioniers, at least manchmal.)
[ frank l. | 2006-08-18 | 15:58 | # ]
heute mit der fixen idee aufgewacht, eines tages mal mit abbas „gimme gimme gimme“ in einer drecksrock– bzw electropunk-version (nicht nur madonnaesk mit einem sample, sondern als vollständiges cover) für ein paar wochen lang die indierockwelt umzuhauen und wenigstens für ein paar tage lang damit stinkreich zu werden. also im prinzip das gleiche, wie ich es schonmal mit einem gitarrenriffsample der toten hosen oder, im jugendlichen überheblichkeits-leichtsinn, mit einem carpenters-song vorhatte. aber aus erfahrung wird man ja klug: diese idee ist hiermit public domain (was ja ideen sowieso im idealfall immer sein sollten). wenn’s jemand durchzieht, bitte ich um eine nennung im „thanks to:“-bereich auf dem plattencover. dankesehr.
[ frank l. | 2006-08-15 | 12:14 | # ]
beim einkaufen heute erstmals kurzgeschockt worden angeohrs einer zweidrittelfamilie (mama und sohn), deren jüngerer part mich anstarrte und seiner mom daraufhin ein doch ziemlich deutlich hörbares „der sieht aus wie papa!“ entgegenschmetterte. mir nicht ganz sicher gewesen, wer von uns beiden (sie oder ich) in diesem moment perplexer war. noch während des nachdenkens, ob ich vor kindesalter_plus_0.75 jahren die dame eventuell schonmal getroffen und kurz darauf aus meiner erinnerung gestrichen haben könnte, rettet das fehlende drittel der familie die situation mit zügigem um-die-ecke-biegen und unbewußtem die-situation-klären. papa trägt heute in der tat fast die gleiche klamotten wie ich. mit einer mischung aus innerlichem seufzen, vorsichtigem grinsen und imvorausigen weblogeintragformulieren dann einigermaßen erleichtert weitergemacht mit dem lesen der inhaltsangaben von babynahrung.
[ frank l. | 2006-08-14 | 23:59 | # ]
„der fünfte elfte neunte“.
[ frank l. | 2006-08-14 | 23:42 | # ]