jean baudrillard ist tot.

[ frank l. | 2007-03-07 | 15:20 | # ]

in letzter zeit in fragebögen unter "beruf" immer öfter "nachtlebentheoretiker" eingetragen, bisher noch immer keine rückfragen (oder wenigstens offen geäußerte ver- oder be-wunderung) bekommen. nahender zweifel an der originalität des begriffs daher. demnächst also vielleicht doch mal "verabscheuerer", "grübelmonster" (bzw. "verdrängler") oder "neologismusfanatiker" testen.

[ frank l. | 2007-03-06 | 15:18 | # ]

just write. it'll take care of saving your work as you go automatically every few minutes, when you start a new document, and when you open a different document. your documents will still be here when you come back later.

distortion-free writing: writer. (also dark room in online, quasi.)

überhaupt, dieser ganze schicke minimalismus bei den aktuellen webzwonull-sachen, den ich ja noch immer nicht satt habe, obwohl er mittlerweile das in web-applikation gegossene übersteuerte flüstern, die brecheisen-subtilität, geworden ist: nicht nur die anwendung selbst und deren optik, sondern auch & schon der name und die sanftheit und zartheit von all dem. toll.
(– und "toll" wird übrigens gerade das neue "grandios", im gleichen atemzug.)

[ frank l. | 2007-03-06 | 15:11 | # ]

(..) to do it the other way round, to popularize idioms and metaphors that come from the computer to the so called real life. there has to be a healthy balance of cultural exchange from both sides.

suggestions on how to talk in the 21st century – idioms.

[ frank l. | 2007-03-06 | 14:45 | # ]

"umschalttaste" entwickelt sich zu meinem persönlichen "cleaningwoman".

[ frank l. | 2007-03-06 | 13:29 | # ]

wir leben von einem glauben, der unserer gegenwart vorauseilt

und was sind denn schon 11 monate, so im rückblick, und vor allem im vergleich mit ein paar kurzen augen-blicken? du läufst nach hause, obwohl du da draußen ja schon zu hause bist, aber du läufst zu deiner günstig liegenden wohnung und hast gerade noch so viel stolz, dich dort selbst auszulachen als allumfassende und damit rettende übersprungshandlung. machst im kopf deinen eigenen mashup, ordnest synchronisierst den stoff, der dich seit tagen anbrüllt, den aber eben nur du hörst, und überlegst dir, ob du angesichts des nahenden wahnsinns nicht eigentlich doch künstler werden solltest. müßtest. raus aus dem indiejungs-ding, das dir sowieso nicht steht. aber ehrlichkeit ist ja auch schon länger als 11 monate her. auch die vor dir selbst. und das kommt direkt mit rein in den mashup. die bastarde, die dich jetzt nach hause bringen, sind also nicht mehr leidenschaft und zuversicht, sondern wahn und skepsis; "grotesk" ist ja schließlich auch nur ein euphemismus für "zynisch". du sangst die ganze zeit von ihr.

training yourself not to care //

(yet to sing of love, love must first shatter us)

[ frank l. | 2007-03-06 | 04:29 | # ]

 

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