neuer sand für den mini-spielplatz im hof, also großbaustellen-lärm seit halb acht früh, bzw. heute dann wohl kein kinder-, sondern bagger-geschrei zum aufwachen. noch be-pyjama-t, mit dem kaffeepott in der hand, auf dem sonnigen balkon stehen und aus dem fünften stock den kleinen baumaschinchen unten beim schuften zusehen: hat was angenehm beruhigendes, meditatives, kontemplatives. the zen of spielplatzspotting. empfehlenswert.
(überhaupt, öfter mal anhalten und wahrnehmen: vorsatz für diesen sommer.)
[ frank l. | 2007-05-22 | 10:51 | # ]
[ frank l. | 2007-05-20 | 18:21 | # ]
revolutionöse geschäfts– bzw. produkt-idee ausgeheckt, vorhin smalltalkend während des tofucurrys mit reis: eine gläserne eckbadewanne, mit aquarium in den seitenwänden, whirlpool-funktion, (von innen/unten) beleucht– und beheizbar und optionaler polsterung seitlich/innen auf nackenhöhe. detailplanung dann wieder verworfen, weil: gibt’s ja sicher wieder schon. außerdem kam dann gerade das dessert.
(abgelenktwerden durch servicepersonallächeln — was die volkswirtschaft deswegen wohl schon für einbußen hinnehmen mußte, im lauf der jahre?)
[ frank l. | 2007-05-17 | 21:37 | # ]
„snooker ist wie schach, nur schöner.“
[ frank l. | 2007-05-16 | 21:12 | # ]
blogsnow lebt übrigens wieder.
(das ich — wo ich hier gerade schon so im redeschwall bin — früher ja gedanklich immer falsch als blog-snow statt blogs-now geparst hatte. die vielen kleinen einträge, also schneeflocken, die auf die vielen kleinen blogs herunter.. was heruntern schneeflocken eigentlich? fallen? segeln? schlumpfen? ah, ich hab’s: krachen. also: die vielen schneeflöckchen, die auf die kleinen blögchen (es lebe der diminutiv!) links herunterkrachen und dabei .. nun gut, ich hab‘ mich in den metaphern verheddert. und das stocknüchtern.)
[ frank l. | 2007-05-16 | 14:31 | # ]
[ frank l. | 2007-05-15 | 15:56 | # ]
schönster satz seit langem an der blogbar:
(..) weil man ahnt, dass man als werbegimpel vielleicht doch nicht allgemein als heilsbringer betrachtet wird, sondern als hanswurst.
heute/vorhin ja auch schon wieder ein „angebot“, also eine email, eines marketing-spinners bekommen, der mich „für eine zusammenarbeit gewinnen“ und mich (!) „als werbeträger positionieren“ wollte. und wo man in jedem satz, in jedem dahingeschluderten rechtschreibfehler, in jeder „der blog“-deppenformulierung spürte, daß sich der autor weder mit dieser site auseinandergesetzt hat noch mit dem wesen, das weblogs eigentlich ausmachen (oder zumindest mal ausgemacht haben und es in der oben verlinkten „subkultur“ noch munter tun). dazu eine portion dieses ach-so-kollegialen duzens, we are family und-so-weiter, verquirlte bullshit-bingo-neologismen, also all das, worüber man von einem gesunddenkenden menschen je nach tagesform entweder angespuckt oder doch wenigstens ausgelacht wird.
bin mir nicht sicher, ob mich das alles wirklich (noch) traurig macht. mittlerweile fühl‘ ich mich sehr wohl hier in meiner subkultur. laß‘ die da oben doch twittern, die schlipsträger und die schmierigen bannerplatz-verkäufer. zum verarschen taugen sie allemal.
[ frank l. | 2007-05-15 | 15:00 | # ]