inspirieren/entflammen

und hätten wir nicht diese "zuversicht" genannte /utopie/ in uns, die wir in kerzenflammen und streits und regentropfen und musik und empfindung und sinn vielleicht nicht immer wahr-haben wollen, aber -wären wir ehrlich zu uns- immer so wahr-haftig spüren, als wäre sie zweck, ziel, richtung und lösung – wir würden wahnsinnig werden. (ach was, "wir" – ich! jedenfalls.)

[ frank l. | 2007-02-07 | 17:32 | # ]

heute neues feature an mir entdeckt: ich kann in die vergangenheit sehen.

genaugenommen kann ich nämlich in die kindheit der herren beckstein und stoiber sehen, und dort sehe ich ganz deutlich, wie beide einmal in der grundschule die jeweilige freundin ausgespannt bekommen haben (das jeweilige lieblingsspielzeug weggenommen bekamen; im sportunterricht in irgendeiner disziplin nur zweiter wurden; ..) – von einem mitschüler, der später mal terrorist wurde (dessen eltern oder söhne terrorist waren/wurden; ..) oder der irgendwann später wenigstens mal einen döner-laden eröffnete, wo die beiden hausverbot hatten.

das muß jedenfalls eine persönliche sache sein, anders kann sich so einen stuß ja kein mensch mehr erklären.

[ frank l. | 2007-02-06 | 14:35 | # ]

liebe tooske ragas,

tooske ragas' vorwort zum rtl-newsletter ihr name sagte mir bis eben zwar nichts, aber da sie selbigen diese woche für das vorwort des presse-newsletters von rtl hergeben, kommen sie offenbar aus der gleichen d-promi-liga wie uli potofski oder diese eine wettertante aus dem frühstücksfernsehen (wobei mich nicht wundern würde, wenn die mittlerweile von björn alexander abgelöst wäre, dem mit abstand schleimigsten wetterfuzzi jenseits des programmplatzes drei im deutschen fernsehen – aber ich schweife ab).

sie, tooske ragas, jedenfalls beeindrucken heute mit einer der hirnrissigsten überleitungen, die sich je ein text-praktikant in ihrem namen ausgedacht haben dürfte. und während meine spontane erstreaktion noch amüsiertes gelächter und das zusammenkritzeln eines blog-postings war, bin ich inzwischen doch wieder klarer im kopf und muß ihnen gestehen, daß ihre reaktion die einzig richtige war: ich schließe mich ihrer "babypause" an, bestelle den pr-müll von rtl ab und verzichte in zukunft auf diesen inhaltlichen kindergarten.

herzlichst,
ihr leser

[ frank l. | 2007-02-05 | 14:39 | # ]

subkultur-charity

barbiere setzen zeichen gegen prostitution: aktionstag "rasieren gegen den strich".

(für den aktionstag gegen konformität im alltag, "drehen gegen den uhrzeigersinn", werden noch schwindelfreie sportler gesucht.)

[ frank l. | 2007-02-03 | 17:43 | # ]

um fragen herum

(schnellen schrittes und zielgerichtet durch halbgutes wetter in mitte. aufgesetzt freundlich lächelnde mitt-zwanziger studentin mit straßenbefragungs-gesichtsausdruck und -utensilien auf 12 uhr, kein ausweichen oder kopfhöreraufsetzen mehr möglich.)

"entschuldigung, lesen sie gern?"

(ah, die gute vorlage. irgendwann mal gelernt (und mehrfach erfolgreich eingesetzt), auf anrufende deppen mit dem eröffnungssatz "würden sie gern {steinreich werden / einen porsche gewinnen / von 12 bildhübschen nymphomanen intelligenten frauen den rücken gekrault bekommen}?" generell mit "danke, hab' schon." oder vergleichbarem zu antworten, weil die nicht damit rechnen, einen steinreichen porschefahrer mit harem an der leitung zu haben und dadurch vollkommen aus dem konzept gebracht werden. perfekt. also:)

"nein!"

(ich habe mich lächelnd als nichtlesenden minderintellektuellen geoutet und der dame ihre befragungsgrundlage entzogen, kann also ohne das tempo zu senken weitergehen.)

"ah, sehr gut, denn ich habe hier eine umfrage zum thema radio."

(verdammt. sie werden besser.)

[ frank l. | 2007-02-03 | 16:00 | # ]

hier wird der eskapismus noch /gelebt/!

dieses weblog befindet sich derzeit & weiterhin in innerer emigration bzw. vertritt eine aktiv defensive veröffentlichungspolitik. die anstehende weltrevolution wurde verschoben auf "demnächst", die webseiten-optik aber schonmal vorab leicht angepaßt.

(und ctrl-x war ja schon immer sexier als ctrl-c, allein schon weil man immer /sieht/, daß was passiert. // hausaufgabe: in ca. 2–3 absätzen herausarbeiten, was der autor mit dieser metapher gemeint haben könnte. ergebnis für sich behalten.)

~

"umbruch einschalten!"

(bald!)

[ frank l. | 2007-02-02 | 14:03 | # ]

wohin?

[ frank l. | 2007-01-15 | 12:16 | # ]

 

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