"wenn wir am boden sind, werden wir einfach liegen bleiben, und das wird unser größter trost sein."

aber auch die sache mit dem bauchgefühl ist ja eine eher holprige, denn das magengeschwür überdeckt eben meistens auch die echte empfindung aus jener gegend. und das mädchen ist nun mal – wirklich – kein mädchen mehr, da hattest du recht, nur damals nicht reflexiv genug; und wären wir in einer geschichte (vgl. "gäb's hierzu ein drehbuch"), dann. ja, dann. musik müßte exorzierbar werden, und orte und seelen und die /kleinen wahrnehmungen/ sowieso, aber dann wäre ja auch keine spannung mehr da, und was sollte das alles noch sein ohne spannung und differenz? auch so ein symptom: das /potential zu etwas/ emuliert die eigentliche empfindung. wenn schon keine verwegenheit, dann doch bitte –, .. zurück auf anfang (herbst 2005).

[ frank l. | 2007-10-13 | 04:23 | # ]

.. every person this person has ever known is talking on a speakerphone and they all are saying 'you have passed the test', it was all just a test, we were only kidding, real life is so much better than that.

(miranda july)

[ frank l. | 2007-10-07 | 11:21 | # ]

neu: kaffeefahrten jetzt auch im akademischen bereich

aus dem mailverteiler meines kostenpflichtigen studiengangs (für den ich jeden monat schon ziemlich genau so viel bezahle wie für die kaltmiete meiner wohnung in mitte):

das seminar wird von der techniker krankenkasse gesponsort. diese entlastung gibt uns mehr raum für andere seminare und möglichkeiten für euch. wir haben der tk zugesichert, dass alle angemeldeten 14 personen da sein werden. das ist extrem wichtig. sonst wird es das erste und letzte von der tk bezahlte weiterbildungsseminar (..) sein(!). das wäre sehr schade. es wird eine vor-ort-teilnehmerliste geben. ggf. würde euch nochmal jemand von der tk anmailen. wir hoffen, dass das ok für euch ist.

ich bin so frei und übersetz' das mal.

"liebe studenten. das seminar ist ein freiwilliges zusatzangebot von unserer seite, das sonst auch für möchtegern-schlipsträger auf dem sog. 'freien markt' angeboten wird und dort – je nach themenschwerpunkt und dauer – zwischen 79 und 690 euro pro person kostet. aus diesem grund haben wir uns dazu entschlossen, nicht aus euren (grob hochgerechnet) monatlichen ca. 12000 euro studiengebühren die kosten dafür bezahlen zu wollen, sondern eure daten an die techniker krankenkasse zu verkaufen, deren mitarbeiter während der mittagspause gespräche mit euch führen wollen werden. aus taktischen gründen haben wir all das erst nach eurer anmeldung verraten. wer die verkaufsveranstaltung schwänzt, darf nicht nach hause gehen."

(der letzte teil ist zugegebenermaßen dramatische übertreibung befürchtung und bisher unbegründete annahme leider erfahrungswert.)

was bin ich doch froh, ab ungefähr april 2008 -immerhin- mit diesem mist nichts mehr zu tun zu haben.

[ frank l. | 2007-10-05 | 11:22 | # ]

radiohead – in rainbows.

[ frank l. | 2007-10-01 | 12:50 | # ]

("sie scherzen, aber im innersten sind sie noch immer verbittert.")

(die beschreibung) des problematisch schönen, ja. es muss weh tun, verstehen sie? wenn das schöne nicht weh tut, kann man es kaufen. man soll in dem, was ich schreibe, das dasein spüren, das leben und den tod, die vergänglichkeit und die unvergänglichkeit. je schöner und tiefer und wahrer etwas ist, desto schmerzhafter ist es.

(..)

meine art zu schreiben ist ja nicht direkt, sondern wird immer mehr ein umkurven. ich bin ein umkurver, fast ein umreißer. ich mache große bögen um das, was ich sagen möchte, weil ich weiß, es kann nicht so gesagt werden, wie ich es sagen will.

(..)

der wahre humor ist eine begleiterscheinung der tragik, auch der verzweiflung. wenn der humor nur humorig ist, werde ich todtraurig davon.

peter handke, interviewt von andré müller.

(und was sagt das jetzt wieder über mich aus, die auswahl der zitate, das verlinken eines handke-interviews an sich, das explizite verlinken der druckansicht, die form dieses eintrags, die plakativität in all dem, aber dann auch wieder die inszenierung und das ganze meta-ding, inklusive dieses nachsatzes?)

(aber, und gerade jetzt: gottseidank ja immer noch stark genug, hier keine kommentarmöglichkeit anzubieten. rammt mir eine gabel in die stirn, wenn das irgendwann nicht mehr so sein sollte.)

[ frank l. | 2007-09-23 | 10:26 | # ]

dienstags einfach auch mal total verrückte dinge tun: jahrelang mangels bedienungsanleitung nicht getraut (you never know!), heute an der spülmaschine statt des gewohnten "normal"-programms dann doch mal "individual" ausprobiert. (geschirr danach genauso sauber gewesen wie sonst, /das/ aber eine halbe stunde früher. seitdem mißtrauen gegenüber den "normal"-spülzwergen entwickelt: was machen die da bloß in der restlichen zeit?)

[ frank l. | 2007-09-18 | 16:24 | # ]

"und du so? koks?"
"nee. glutamat!"

[ frank l. | 2007-09-15 | 12:32 | # ]

liebe firma strellson!

erst wenn der letzte zeigefinger blutig gepiekst,
das letzte handgelenk versehentlich aufgeritzt und
auch der letzte nippel punktiert ist, ..

.. werdet ihr merken, daß eure hemden eigentlich auch ohne diese groteske anzahl stecknadeln und klammerungen, die eher an origami als an oberbekleidung erinnern, hätten verkauft werden können.

[ frank l. | 2007-09-14 | 17:18 | # ]

"die nacht ist teuer, mein freund!"

[ frank l. | 2007-09-12 | 18:15 | # ]

die tage, an denen man spürt, daß der "anteil von unvernunft im leben"
deutlich zu klein ist: hallo, september.

[ frank l. | 2007-09-11 | 15:26 | # ]

we're dancing to what none of you can hear
and we're shaking, shaking, shaking without fear
someone borrow me a gun for all the millions having fun
(...)

(slut)

[ frank l. | 2007-09-10 | 12:47 | # ]

/moll/

[ frank l. | 2007-09-10 | 03:58 | # ]

trust is a hard thing to come by these days
(i had no idea we were dancing on someone else's remains)
(...)

(gravenhurst)

[ frank l. | 2007-09-08 | 14:27 | # ]

 

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