create christ, sailor boy ̷̨ͣͩ͂́͌̂ͬ̎͗̿ͩͬ̂ͦ̐ͭ͆̀̚̚͢҉̜̟͍̼

5htp statt kopf – nah dran am citalopramwattebausch, gewöhnung ist alles, es fängt am regen. logfiles und sent-ordner als archive der selbstwahrnehmung wie so ein traumtagebuch: je verschwommener und wegger desto weicher. luzidität dank icd-10 gewissermaßen – je präziser die abstraktion, desto stulliger die rechtfertigung ("meinten sie echt fertigung?" – "nee, google, ich meinte nostalgiekitsch."), und wie es bleibt, ist es nicht, bekanntlich. oh, the irony.

(neither coming nor going / but what is shall be)

aber mal im ernst: warum verzweifeln charaktere in schwarzweißfilmen nicht an der monochromatik ihrer gesamten welt? auf welchem level liegt deren bewusstsein, wie meta ist deren denke? und, im klassischen "werden wir alle nur geträumt"-sinn eines unterstufen-deutschaufsatzes: wieviel objektivität kann da drinstecken, macht man (ich) sich (mich) über wahrnehmung (obacht!) gedanken? wie viel konvention der sorte "ist dein rot das gleiche wie mein rot" wird da nicht mehr hinterfragt, während wir (ihr) brötchen kauft oder streetfighter zockt? wieviel dirk gently steckt in alexander kluge, und wann (endlich) drehen wir (alle) völlig durch?

(eating fire / dreaming marbles)

lob der dialektik: alles ist bewerbung, auch der dialog. und viel mehr ist remix als man (du) vermute(s)t – jeder stirbt für sich, und abgesehen davon gibt’s eben doch einen unterschied zwischen verb und prädikat. das zu verinnerlichen ("meinten sie schlucken?" – "nee, google, ich meinte eher sowas tumoreskes, und hör’ auf mich zu siezen.") ist halt die kunst, und die kommt vom gönnen, hat neulich jemand behauptet, der nicht ich war. wie so viele. damnit.

(and then it shines: we’re all dust, none of this runs eternal)

[ frank l. | 2016-08-11 | 23:03 | # ]

 

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