highfield

so. das kleine festival für 70 euro eintritt und 5 euro parkgebühr ist vorbei. daran, daß ich nur zwei bands sehen wollte, war ich ja nun selbst schuld, also reg' ich mich nicht über den eintrittspreis auf, höchstens über das seltsame wetter am samstag. muse waren in der tat nicht übel, vor allem scheint einer der herren (stand zu weit hinten, um mehr zu erkennen) recht gut klavier spielen zu können (und ich meine nicht "samples über's midi-keyboard einschalten", das erkenne ich auch noch auf die entfernung). killer waren dann aber faithless gestern abend. wunderschönes gefühl, wenn die gesamte menschenmenge bei "insomnia", "we come 1" oder schließlich als letzte zugabe "god is a dj" ausflippt, rumhüpft, glücklich ist. ich verstehe immer noch nicht ganz, wieso mich diese musik im radio oder auf mtv eher kalt läßt und trotzdem live dermaßen begeistert. nun ja. hatte auf jeden fall was befreiendes ... was kopf-durchpustendes, was erleichterndes. "gerne wieder", würde man bei ebay sagen.

stoppt-stoiber-buttonansonsten stelle ich fest, daß ich wohl so langsam aber sicher aus dem festival-alter rauskomme. ich kann mich immer noch für musik und vor allem auch für "musik open-air" begeistern, aber das ganze drumrum ... die duschen gesponsert von axe, das eintrittsbändchen ebenso (sprich: es hat nach axe-deo gestunken), die 0.3er cola zweifuffzich, 'ne portion nudeln 4 euro. wenigstens der "drum-cooler" (so 'ne art dusch-tunnel) war gratis. andererseits ... ich hab' auch schon schlimmeres erlebt. die shopping-stände waren ramschig wie immer (aber ich hab' immerhin einen "stoppt stoiber!"-button gefunden und gekauft), und sonst gab's nicht mehr viel, glaube ich.

blah. blöder konzertbericht, irgendwie.

[ frank l. | 2002-08-19 | 21:17 | # ]

one

one of the few songs of which i was thinking it could easily be not a song with a message from me to someone else but instead be directed at me and from someone somehow, when listening to it. especially after the last few days.

[ "one" / u2 ]

is it getting better, or do you feel the same?
will it make it easier on you now
you got someone to blame

you say
one love
one life
when it's one need in the night
one love
we get to share it
leaves you baby if you don't care for it

did i disappoint you?
or leave a bad taste in your mouth?
you act like you never had love
and you want me to go without

well it's...
too late
tonight
to drag the past out into the light
we're one, but we're not the same
we get to carry each other
carry each other
one

have you come here for forgiveness?
have you come tor raise the dead?
have you come here to play jesus
to the lepers in your head?

did i ask too much?
more than a lot
you gave me nothing, now it's all i got
we're one, but we're not the same
well we hurt each other
then we do it again

you say
love is a temple
love a higher law
love is a temple
love the higher law
you ask me to enter but then you make me crawl
and i can't be holding on to what you got
when all you got is hurt

one love
one blood
one life
you got to do what you should
one life
with each other
sisters
brothers
one life
but we're not the same
we get to carry each other
carry each other

one

[ frank l. | 2002-08-17 | 22:28 | # ]

ilmenau, himmelblau ...

wie ja nun hinlänglich bekannt sein dürfte, "lebe" (ha!) ich derzeit in ilmenau, einem kleinen kaff im thüringer wald, nahe erfurt, in dem der hund begraben liegt und das mich permanent auf die ein oder andere weise ankotzt. inzwischen ist eine zweckgemeinschaft draus geworden ("ich kann dich nicht leiden und du kannst mich nicht leiden, wir wissen das, also lassen wir uns am besten beide in ruhe!"), die meist ganz gut funktioniert. schließlich gibt's autos und somit fluchtmöglichkeiten.

seit gestern findet nun hier in der nähe, ein paar kilometer weiter, das alljährliche "die indie-szene feiert, daß sie so indie ist, für 60 euro eintritt"-festival statt, und dekadent wie ich bin, habe ich heute früh beschlossen, mir das dieses jahr wegen zweier bands auch mal anzutun. abwechslung brauch' ich sowieso, vielleicht lassen dann endlich mal die kopfschmerzen nach. in anderen worten: muse und faithless alleine sind mir doch glatt die 60 euro wert. punkt.

muse will ich endlich mal sehen – und faithless endlich mal wieder, deren musik kann ich zwar kaum ausstehen, wenn ich sie im radio höre, aber vor ca. 4 jahren bei einem anderen open air war ich von der live-show der herrschaften so – naja, wie sagt man – ergriffen, daß ich das jetzt nochmal testen muß. ach ja, und was muse angeht: das video zu muscle museum allein ist schon grund genug, diese band zu lieben. punkt.

schau'mer mal.

[ frank l. | 2002-08-17 | 08:35 | # ]

(no?) hard feelings

es ist kein gutes zeichen, wenn "eigentlich inhaltlich positive dinge" unter tränen ausgesprochen werden, fürchte ich.

[ frank l. | 2002-08-16 | 19:50 | # ]

schulbeginn

wenn man krankheitsbedingt morgens immer schon recht früh wach ist und außerdem direkt neben einer schule wohnt, bekommt man mit, daß die kinder heutzutage viel früher in die schule kommen als noch zu meiner zeit. und damit meine ich nicht den beginn der ersten stunde, sondern das "ankommen".

bei uns früher war 0750 offiziell einlaß ins gebäude, um 0800 uhr begann dann der unterricht, markiert durch jeweils einmal klingeln. logisch war es also, je nachdem wie man zur schule gelangte (von eltern gebracht, per rad, zu fuß, per öpnv), daß man innerhalb dieser 10 minuten ankam. je älter, desto knapper, logisch, in der oberstufe waren die meisten von uns also selten vor 0759 uhr im gebäude anwesend.

bei der schule hier gegenüber klingelt es erstmals um 0740 uhr, um 0745 uhr dann zum zweiten mal (unterrichtsbeginn). um 0715 uhr werden die ersten gören von ihren eltern hier in meiner straße aus den autos geworfen, und sie rennen auch noch zum schulgebäude, als ob sie etwas verpassen könnten. ich versteh's nicht. freuen sich kiddies heutzutage nicht mehr über jede minute, die sie länger schlafen können? gibt es nur noch eltern, die berufsbedingt so früh ihre kleinen mitnehmen müssen, damit diese sich dann vor der schule langweilen? oder sind kinder wirklich schon morgens so fit und versessen darauf, brav, pünktlich und strebsam zu sein, daß sie so früh da sein wollen?

zu meiner zeit hätte es sowas jedenfalls nicht gegeben. nur die scout-schulränzen sind noch größtenteils unverändert, glaube ich.

[aber es ist ja andererseits eh schlimm genug, daß ich mit 26 schon formulierungen wie "zu meiner zeit" verwende.]

[ frank l. | 2002-08-16 | 16:27 | # ]

blo.gs

bei blo.gs ping' ich jetzt übrigens auch regelmäßig an. falls das jemandem helfen sollte, hier "up2date" zu bleiben ...

[ frank l. | 2002-08-15 | 18:04 | # ]

nachwirkungen

todmüde. aber schlafen geht nicht, weil schmerzen. trotz verordnetem oxazepam. schmerzen sind wohl stärker. die naht tut weh, einmal pro stunde. nur im schlaf. aufwachen, aufstehen, durchatmen – abwägen, ob die erholung durch den schlaf den schmerz beim aufwachen wert ist. entscheidung meistens dagegen. und werde trotzdem wieder müde. repeat until dawn. netto komm' ich so aber schon auf meine 3–4 stunden pro nacht.

so, mußte nur mal ein bißchen öffentlich rumleiden. gute nacht. oder so.

[ frank l. | 2002-08-15 | 00:35 | # ]

paris after dark

scheiße – currently out of print. nix zu machen, wie's aussieht. der soundtrack, meine ich. und das ganze zeugs zu kazaa-en ist sooo mühsam ... seufz

[ frank l. | 2002-08-15 | 00:01 | # ]

berlin

an einem samstag im frühjahr letzten jahres war es, wenn ich mich recht erinnere, als ich in berlin das café "an einem sonntag im august" entdeckte. abgesehen von dem putzigen namen eigentlich nichts besonderes. und "entdecken" ist wohl auch zuviel gesagt. "wo kann man denn hier in der nähe noch was frühstücken?" – "vorn um die ecke, die kastanienallee (?) rein, 50 meter", und schwups waren wir dort. als wir so beim frühstück (buffet & all you ever wanted bzw all you can manage to fit into your stomach) saßen, sah ich draußen auf einer der bänke einen, naja, wahrscheinlich schauspieler sitzen, der seine rolle lernte. in auffälligen aber monochromen clowns-ähnlichen klamotten, mit textheft in der hand. ich fühlte mich zugleich wie in einer weltstadt, wie in einem film, wie in einem twin-peaks-traum, ich kann nicht mal erklären, wieso mir diese ganze szene so "vollkommen" erschien. ich glaube, ich war danach ziemlich weggetreten. allerspätestens seit diesem tag weiß ich jedenfalls, daß ich nach berlin gehöre. dauert zwar noch ein bißchen, aber ... wird schon werden. irgendwann. berlin wartet. :)

[ach ja: der profane schreibstil entschuldigt sich für seine existenz bei den lesern im namen des autors, der wiederum derzeit noch unter drogen bzw schmerzmitteln aufgrund des vorangegangenen krankenhausaufenthalts steht.]

[ frank l. | 2002-08-14 | 23:49 | # ]

abgründe tun sich auf ...

... wenn man sich mal ein paar stunden zeit nimmt und die liste der medikamente und fachbegriffe, die im "arztbrief" (bei der entlassung bekommen) erwähnt werden, durch google, netdoktor, almeda und dergleichen pustet. einfach nur mal "was haben die eigentlich die ganze woche mit mir genau gemacht?" im netz erkunden (ist "ergoogeln" als offizielles verb eigentlich schon im duden und/oder wahrig anerkannt?). und wenn man sich dann nicht alle paar minuten wieder daran erinnert, daß die götter in weiß ihren job gut gelernt haben und wissen, was sie tun, schließlich war man ja aus genau diesem grund als privatpatient in chefarztbehandlung, müßte man sich wohl aus schockgründen gleich wieder einliefern lassen.

nee nee, war schon gut so, daß ich in der narkose nichts mitbekommen habe ...

[ frank l. | 2002-08-14 | 23:46 | # ]

zitat des tages

"(...) nach der stunde der flamme wird sich ein schrecklicher orkan anbahnen und es bleibt nichts lebendiges. danach wirbel und orkane werden eure häuser ausrotten und städte mit asche vermischen. die hölle wird sich auftun, myriaden von seelen werden hinausgeworfen, alles vermischt sich auf der erde. die grenzen zwischen der welt der toten und der welt der lebendigen beginnt sich allmählich auszugleichen. auf der erde werden gleichzeitig die höllenopfer, die verklärten lebendigen sowie die emporgestiegenen himmelsbewohner leben. die todessehnsucht erfaßt die seelen der lebendigen, wenn aus der erde das stöhnen der verstorbenen hörbar wird und das dumpfe getöse der hölle sich tag für tag weiter verbreiten wird. es wird scheinen, daß bald die ganze erde in stücke gerissen und auf alle seiten zerstreut werde. die unterirdischen sphären erzittern, die erde wird sich allenthalben aufreißen und flammen auf die menschen speien."

jo, ein ganz normaler nachmittag also, sag' ich doch.

[ frank l. | 2002-08-14 | 23:04 | # ]

burger king defaults

normaler hunger: big king menü ohne gurken und ohne zwiebeln und mit salat statt pommes, dazu chilli cheese nuggets und ein king freezie blutorange bzw. mittlere coke.

großer hunger: whopper käse menü ohne gurken und ohne zwiebeln und mit salat statt pommes anstatt dem big king menü. rest wie oben.

extrem großer hunger: wahlweise whopper käse oder big king xxl jeweils ohne gurken und ohne zwiebeln (einzeln, kein menü) zum o.g. menü "normaler hunger".

zum hier-essen, bitte.

und für die chilli cheese nuggets und das king freezie zeugs derzeit könnte ich wirklich sterben. seufz

[ frank l. | 2002-08-13 | 23:54 | # ]

abt. schul-traumata

in der grundschule haben wir mal "wo die wilden kerle wohnen" bei irgendsoeinem "eltern kommen mit den kindern alle zur schule und jeder macht irgendwas blödes wie zB aufführungen oder projektvorstellungen" in einer turnhalle aufgeführt. ich war dabei ein baum. naja, also einer der vielen bäume in der geschichte. das hieß, wir bäume mußten uns braune hosen und grüne t-shirts anziehen und mit dem oberkörper rumwackeln, wenn der wind (von jemand anderem gespielt) durch uns durch-, äh, ... schwebte. sofern ich mich recht erinnere.

[ frank l. | 2002-08-13 | 23:48 | # ]