within the realm of a dying sun

ganz wenige alben haben mich so beeinflusst wie dieses, und ganz wenige alben haben für mich das gesamtwerk eines künstlers so versaut wie diese platte, danach (und davor) konnte nichts anderes von dcd mehr kommen, keine chance, das ganze folklore-tralala (das schon bei aion und serpent’s egg durchklang, von den späteren sachen ganz zu schweigen) und sogar das frühere postpunkige zeug - das ist in meiner wahrnehmung irgendein paralleluniversum-deadcandance, aber nicht meins.

2012 dann auch nicht mal enttäuscht, eher ernüchtert, aus dem tempodrom heimgefahren, persephone auf mauerwerkerschütternd laut aufgedreht, ein kleines bisschen geflennt (oder vielleicht verkläre ich da auch nur den moment und hab’ in der realität eher die wäsche gemacht oder war gerade kacken, keine ahnung) und das thema dcd für mich irgendwie abgehakt. dieses eine irre album hat mich so geformt, damals, gegen anfang der 1990er, dass ich damit zufrieden genug bin, sein wollte, sein musste. und ganz bestimmt im mai auch nicht nochmal ins tempodrom gehe - aber die beiden 2019er-dates sind immerhin jetzt wieder der anlass für solche schweinetextchen wie diesen hier, und für den download der remastered-fassung. verwende meine jugend.