(mission alberner werden)

es gibt ja diese offenbleibenden themen, die einen mit stetigkeit statt krassheit nerven: dinge, die man um’s verrecken nicht los wird, weil sie keine lösung hatten und keine in aussicht ist. unbeendete themen in leben (pl.), angefangen bei plötzlichem wegsterben über nichtverabschiedungen bis zu aussprachlosen trennungen, dergleichen kram, ghosting seitens wiesagtman? psychologischer artefakte im zeitlichen ablauf. cliffhanger, die im kopf festsitzen und da auch bleiben, weil man nicht rechtzeitig wusste, dass sie cliffhanger werden, bevor die serie abgesetzt wurde, werden würde, wird. dieser scheiß, der so ganz hinten am schädelrand rumpuckert und den wahrnehmungsrhythmus aus dem takt bringt, die dekadente version von sorgen vielleicht, ein schluckauf, ein stolpern, weil man keine ahnung hat wie man was loslassen könnte, was längst nicht mehr griffbereit ist. does that make sense?

jene themen, jedenfalls, also:

vielleicht wird man die ja los, indem man einen furchtbar selbstreferentiellen meta-text darüber im blog rauswürgt, und am nächsten tag hat man den quatsch endlich hinter sich und hört einfach auf zu vermissen, egal wen, oder man hört einfach auf sich gepiekst zu fühlen von einer abstraktion, man hört dann einfach auf sich darüber zu ärgern dass man diese eine trennung damals "verpennt" hat, oder dass die "allerletzten worte" zu jemandem so ein komplett banaler mist waren, oder dass dieser three-night-stand vor vielen jahren einen dann bei instagram geblockt hatte?

wäre, wäre, fahrradsattel, i know. aber einen versuch ist’s wert.

unser ausschluss der öffentlichkeit

ich besitze noch ein bild von dir, -

- naja, besitzen, ein paar datenbits sind in einer vorher festgelegten form & länge auf einem netzwerkspeicher in die entsprechende richtung gekippt worden, und das noch nicht mal von mir selbst, sondern von einem zusammenwirken aus licht und physik und mathematik und informatik, so dass ich beim abrufen dieser bits eine organische einbildung von "dir" haben kann, geradezu nostalgisch pathetisch also und ganz schön weit weg von "besitzen", vielleicht muss man in zukunft auch mal ein bisschen besser über sprache und wortwahl und präzision nachdenken, aber lasst uns das für den moment einfach mal "ein bild besitzen" nennen, ok? -

-, auf dem du mich (.. ja, ich weiß schon), auf dem du "mich" also so ansiehst, als wäre es jedes mal ein anderer anlass. meine synapsen verknoten sich beim ansehen deiner augen in richtung von kurzgeschichten, denke ich manchmal, wenn ich nicht schon beim betrachten genug mit denken und ansehen beschäftigt wäre und da noch kognitiv raum zur analyse frei wäre. jedes mal, jedenfalls, lese ich etwas anderes aus deinem blick heraus, etwas neues, als wäre ich eine instagram-story, die sich abspielt, mit dieser mischung aus scham und stolz, die man in meinem alter beim posten eben noch so hat und nie los werden wird, und als würde ich indiskret dir dabei zusehen, wie du dein "seen by" hinterlässt. (auch eine dieser gewöhnungsbedürftigen seltsamkeiten der technisch reproduzierbaren welt übrigens, und wertfrei gemeint, jener ganze aspekt: diskretion & zwischenmenschlichkeit im zeitalter der moderne.)

mal sehe ich bei dir interesse, mal neugierde, mal genervtheit, meistens viel mehr und vielschichtigere mischung aus all denen und noch 17 anderen gefühlen oder sogar bedürfnissen. mal guckst du mich irritiert an, mal gelangweilt, manchmal als würdest du platzen vor bock und lust auf mich oder auf irgendeinen aspekt von mir oder der welt oder jemandem, aber meistens auf mich, schließlich betrachte gerade ich deine augen und nicht jemand. mittlerweile krame ich schon aus neugierde dieses bild von dir heraus um mich überraschen zu lassen, wie du mich diesmal ansiehst, und um daraus dann - man kann ja nicht aus seiner haut - deutungen über meinen zustand, meine laune, mein interesse und meine genervtheit, meine lust und spannung oder eben meine bedürfnisse anzustellen, als seist du ein, mein indikator. mal betrachte ich das bild beim aufwachen, mal beim einkaufen, mal konzentriert und mal beiläufig, mal abschweifend und mal analytisch, mal romantisch und mal weniger romantisch, aber nie weniger erkenntnisstiftend.

ich "besitze" noch andere bilder von dir. bei diesem hier fühle ich mich jedes mal ertappt, als würde ich es, dich, "benutzen", wenn ich es, dich, betrachte. aber ich vermute, das wüsstest du nicht nur korrekt zu interpretieren, nämlich mit diesem meinen text im hinterkopf, den du dazu noch nicht mal gelesen haben müsstest, sondern es würde dir von vornherein sehr gefallen, wie es dir ja immer gefallen hat, wie ich denke, und diesmal dann eben über dich und deine augen. ich "besitze" noch andere bilder von dir, die ich auch gern ansehe, weil ich dich gern ansehe (- schließlich hast du sie nicht mehr alle genau wie ich), aber nur bei diesem hier stell’ ich überlegungen an, in denen es um rekursion geht und um vorstellungskraft, meta, in denen es um geheimnisse geht und um potential, um sex und schokolade und schnaps.

wenn ich gelegentlich, sicherheitshalber, nachsehe, ob meine backups ordentlich funktionieren, schau’ ich auch immer explizit nach diesem bild. und komme mir albern dabei vor. mission accomplished, hast ja recht.

(wenn du dich beim lesen gerade fragst, ob du gemeint bist, dann bist du’s.)

it’s just a date

"it’s just a date" sagen viele, und ich auch, oft, in angelegenheiten wie weihnachten und geburtstagen, um auf die .. arbitrarität, is that a word?, hinzuweisen, also eigentlich darauf, dass der weltlauf sich eben nicht (wie) mit einer fernsehzeitschrift (remember, fernsehzeitschriften?) vorplanen lässt. und wahrscheinlich ist das ja gerade das tragische an zwanzigzwanzig: weil in all dem "aufatmen" jetzt derzeit, hashtag fuck 2020, natürlich (nur) die sehnsucht drinsteckt, das mantra geradezu, sich und alle loszureißen, wegzueisen, fortzusprengen von/aus dem so wahrgenommenen scheißjahr. das nämlich, plot twist, leider kein "scheißjahr" ist, denn dann würden sich die dinge ja wie bei einer fernsehzeitung .. naja, you get the drift. it’s just a date, und der 1. januar wird wahrscheinlich dem 31. dezember ziemlich ähneln.

(zumal, schreit der klugscheißer aus dem off, zumal also veränderungen in der natur ja auch in der regel analog -nie digital- ablaufen, also stetig, nicht sprunghaft, wie es mir klugscheißer die sendung mit der maus irgendwann mal erklärte. plötzlichkeit ist eingebildet, oder eben eine sache der auflösung, in dem fall also der mangelnden. womit wir schon wieder beim alkohol, in dem fall also der notwendigkeit, wären. granularität ist halt schon geil.)

aber weil man eben, und mit "man" meine ich wie üblich mich, also ich, weil ICH also eben gewissermaßen auf (als) kalender konditioniert am jahresende zu resümees und ausblicken neige, die ich auch im juli anstellen könnte, aber im juli hat man (also: ich) vor lauter alkohol (ohne notwendigkeit) und knutschen (mit notwendigkeit) in der regel ja besseres zu tun als sich köpfe zu machen, -- weil man/ich also "zwischen" den "jahren" sich das so antrainiert hatte, sei’s drum: was also war das jetzt gerade (und ist und wird noch sein), dieses sogenanntwerdenwollende jahr, mal abgesehen von all dem richtig und angemessen festgestellten von bernd ulrich auf zeit.de, das hier mal irgendjemand vom papierabonnementszwang befreit abgelegt hat?

"im blick zurück entstehen die dinge", wa?
(okay, mark manson formuliert das schöner als tocotronic.)

well:

~ aus flanieren wurde spazieren wurde rumlaufen wurde wandern, aus nonlinearität wurden podcasts, und aus der einen parteimitgliedschaft wurde eine andere, aus sorgen wurden probleme wurden selbsterkenntnisse. okay, soweit alles im erwarteten rahmen ("meinten sie 'framing'?"). aber sonst? vor allem auffe fragen: homeoffice, überhaupt office, work, job, hallo, huch? was die exponentialfunktion von kontrollverlust, und noch wichtiger: welche der einmalmasken sehen am geilsten (also schwärzesten und techwearesksten) aus, welche china-dropshipping-fantasy-brand (BRÄND) liefert am schnellsten und dann am besten auch nicht schrott?

~ wie lächelt man nur mit den augen (jemanden an), und was sagt ein crush aus, den man auf jemanden hat, den/die man nur mundnasenbeschützt kennt? überhaupt, so meta, das ganze meta: was an der wahrnehmung (an der eigenen, und an der der welt) in diesem jahr sagt dann worüber etwas aus, wenn überhaupt?, noch bevor man sich dem inhalt der wahrnehmung zuwendet? aber genug zeit um sich in solchen denkschleifen zu verfangen: die hatte man ja. also ich. fear of missing out mit einem schuss neid auf sorglosigkeit, immerhin das war wie zu anderen zeiten, und von sommer zu shutdown nur mal mehr und mal weniger mit den jeweiligen zutaten anteilig.

~ viel musik, wenig konzerte. viel wein, wenig menschen. viel affekt und übersprungshandlung, wenig gänsehaut und euphorie. zum ersten mal über fragen der sorte "wie hätte x reagiert, wenn sie dieses jahr noch mitbekommen hätte?" nachgedacht, und noch nicht mal über die dazugehörigen antworten, zumal x verschiedene werte annehmen konnte. viel absicht, wenig eierei: babysteps in beiden richtungen. viel klarer die eigenen ideale, auf einmal, - und viel unklarer dafür die projektplanung, in der man sich immer wieder verheddert, wenn man nicht zugeben möchte dass sie eigentlich ein plural, ach was, mehrere pluräle, ist, also sind. exponentialfunktion, remember?

~ werte, moral, welt und zweck 2020: coolness (nicht die dargestellte, sondern die lässige). empathie, nettsein, being kind, being excellent in verdammtnochmal JEDEM bereich, auch bitte bald in denen, wo’s bislang noch nicht klappt. [wie man sich eben auch immer noch bei doofen maskulinformulierungen ertappt, obwohl man EIGENTLICH, und wie man sich eben auch immer mit wut und anmaßung ertappt, obwohl man EIGENTLICH (sprecher geht murmelnd von der bühne ab). und wie genau das eben auch in (allen) anderen bereichen passiert, in denen man EIGENTLICH besser sein sollte, möchte, will, wird. ganz egal ob klima oder rassismus, ob politik oder zwischenmenschlicher umgang.] aber immerhin: klarheit in der richtung. eben. yin/yang im praktikum, auch eine art von ambiguitätstoleranz.

~ normal people / another round / mein ende, dein anfang / shithouse. (does anyone see a pattern here?)

am beeindruckendsten auf den letzten metern dann doch wieder nichtexklusivitätsgedanken (im von mir sonst verschmähten krautreporter), die hier mal irgendjemand von der paywall befreit abgelegt hat.

nach dem lesen am besten noch mal und dann noch mal (also: lesen), und danach ein bisschen hin-/her-reflektieren (so meta!) über freundschaften, porösität (von zwischenmenschlichkeit), nähe und verbundenheit, being open und being nichtexklusiv in allen möglichen bereichen. naja, und über orgasmen. immer über orgasmen. auch eine form der zwischenmenschlichkeit, so oder so.

bald gibt’s impfungen, hab’ ich mir sagen lassen. but it’s just a date.

als damals alle maß nahmen

dass ich beim lesen des "infektionsschutzverordnungs-updates vom 2.11." innehalte und am ende für eine halbe sekunde tatsächlich darüber nachdenke, ob der letzte satz des dokuments als weiterer/neuer punkt der anordnungen inhaltlich zu lesen ist, und mir in der zweiten sekundehälfte dann gänzlich unkokettierend klar wird, dass das eigentlich schlimme daran eher ist, dass das nicht mal vollständig ausschließbar ist --

ich hoffe sehr, da ein katersymptom des gestrigen abends herauszudeuten und noch keinen beginnenden corona-lagerkoller-aussetzer.

"Folgen Sie den Social-Media-Kanälen des Regierenden Bürgermeisters auf Twitter, Facebook, Instagram und Youtube!"

halbfest/bergzeit

"so einer biste jetzt also offenbar" denke ich mir manchmal, und im gleichen atemzug (im gleichen synapsenzuck) dann "du redest mit dir im kopf jetzt also in der zweiten person singular?", und dann verheddere ich mich -noch bevor ich mir antworten kann, immerhin- in einer meta-rekursion und zwinge mich fix zum zähneputzen oder knie-anfassen oder dergleichen um da auszubrechen. wie man das eben so macht bei drohendem kontrollverlust.

aber offenbar BIN ich jetzt also so einer, bergfest ahoi, der sich lebenserwartungen in zahlen ausrechnen lässt und sich am kognitiven horizont langsam mal ’ne bucket list zusammenspinnt. außerdem einer, der sich wanderschuhe zulegt (immerhin welche, die nicht nach wanderschuhen aussehen, also nicht nach dem, was man (lies: ich) am subtext des begriffs "wanderschuh" verabscheut, kurz: politisch eher wannabe-techwear als jackwolfskin, und, ja, schuhe können selbstverständlich politisch sein, aber ich schweife ab) und der ein sehr korrektes stammcafé im kiez hat und der sich angenehm oft mal pragmatisch vorkommt im umgang mit der welt und sich selbst. offenbar bin ich jetzt so einer, der von roger willemsen und luisa neubauer und epiktet beeindruckt ist und das ganz problemlos mit der subkulturellen punksozialisation (innerlich, nicht äußerlich! - mindset acab, familiär fdp) vereinbaren kann.

offenbar bin ich immerhin auch einer, der neugierde und verknallen und glück kann. aber auch einer mit 1.5dpt auf beiden seiten, mit unregelmäßigen und für meinen geschmack zu häufigen panikattacken, mit guten vorsätzen und zu wenig echten sorgen, einer, dem’s halt offensichtlich so gut geht, dass das unterbewusste sich die probleme selbst zimmert. offenbar bin ich jetzt so einer, der sich wöchentlich eine strategie (na gut, zugegebenermaßen: erst mal nur eine taktik, oder vielleicht auch nur einen groben plan) beibringen lassen will mit sich umzugehen, wenn sich der oben genannte pragmatismus als fassade entpuppt. womit wir wieder bei den guten vorsätzen wären und haarscharf an einer anderen art von rekursion vorbeischrammen.

offenbar bin ich einer, sich dinge halt auch schönredet (und das immerhin aber noch bemerkt), und offenbar bin ich so einer geworden, dessen texte im blog (was war das noch gleich?) so kryptisch selbstbezogen mitleidig klingen, dass er (oho, dritte person jetzt also?) die semantik in zwei tagen selbst nicht mehr versteht.

andererseits: muss ja, because, what else is the point, wa?

ich möchte teil einer waldgang sein

im august gab es diesen moment, in dem ich "oha, letzter eintrag hier nye 2019?" bemerkt hatte und dann kurz die eigene konsequenz abwägen wollte: welches jahr, wenn nicht 2020, würde sich besser für missachtung eignen als dieses?, aber wem sag’ ich das, und in unabsichtlicher konsequenz bin ich beim nachdenken darüber erst mal verrückt geworden und hab’ hier weiterhin nicht geliefert. aber hilft ja auch nix, so oder so, und - again - wem sag’ ich das, also kurze bestandsaufnahme für die nachwelt: denn (dramatische pause) ..

.. denn wenn einem der weltgeist so rather suddenly den boden unter den füßen wegzieht, also kognitiv, und mit boden meine ich sowohl den tagsüber-lebensinhalt in der veranstaltungsbranche als auch zwangsläufig den abendlich/nächtlichen mit ehemals "so viel besuchten konzerten wie nur möglich", ganz zu schweigen von der panikstörung im angesicht einer pandemie, wenn der weltgeist also ab mitte märz beschließt, dass das so jetzt ALLES nicht mehr passiert, basta, braucht’s ausgleichshandlungen, neue wahrnehmungen, notwehr gegen die gänsehaut im hirn. und zeitvertreib ist ja (binsenweisheit) auch ganz gut geeignet zur reinen ablenkung, also als kontrollmechanismus gegen den leerlauf, der halt nie was gutes ist. und wer jetzt optional an alkohol und drogen denkt, hat immerhin teilweise recht.

da ich aber leider ticke, wie ich nun mal ticke, also auch in nichtkrisenzeiten zu flucht und solipsismus neige: hiking is the shit, also gewissermaßen wandern, aber wir nennen es nicht "wandern", denn das wäre funktionskleidung und rucksack und papierkarten und grüßgottgezwinker und mehrtagestouren. mein hiking-fork ist eher eine art spazierengehen für einzelkinder, also eines, das wir flanieren mit beilage nennen, weil wir wannabe-meta klingen möchten auch in unseren "hobbies". pff, hobbies. jedenfalls ist hiking the shit, und ich wundere mich auch jetzt, monate später, noch über die eigene verschrobenh- & schrulligk-eit, die in dieser erkenntnis mitschwingt. aber sei’s drum. irgendwann ist man halt auch wirklich mitte vierzig und nicht nur rechnerisch.

das, was also hilft, gegen kopf und welt und zustand, gegen leerlauf und dementsprechend wahn: ursprünglich ist’s die flucht vor der decke, die auf den kopf zu fallen droht, raus ins umland, einatmen, ausatmen, dabei immer einen fuß vor den anderen. und bei den ersten paar malen kommt man sich tatsächlich wie so ein ironischer nachwuchs-ernst-jünger vor, auch wenn der wald nur die karower teiche sind, aber: it does have a weirdly calming effect, und wer behauptet, dass das nicht politisch ist?, und zack ist man halbprofessioneller spazierengeher, dem flanör ist nichts zu sehr, - auch dank komoot, einer app, die den ganzen nerd-aspekt daran sehr unterstützt.

(weil man ja, und ich greife einem eventuellen nerdnacht-vortrag vor, praktisch alles im leben, also im kopf, in eine "nerd-struktur" bekommt, allein schon indem man es in diese art zu denken und zu deuten presst und in listen organisiert, was bei manchen menschen, also mir, ganz automatisch passiert, egal ob’s aktienkurse oder ernährung oder wandern ist. sind? ist. generell hilft es jedenfalls sehr, sich (also: mich) einer sache in einer form zu nähern, die tabellarisch, hierarchisch, gegliedert, endlich, also irgendwas ist, um die obsession daran geregelt zu kriegen. aber dazu vielleicht wirklich mal mehr in einer nerdnacht, sollte es die jemals wieder live geben.)

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exkurs also: komoot.

.. hat drei große teile: die datenbank bzw. den streckenkatalog, den routenplaner, und das tracking (oxford-comma-gänsehaut, yes!). die datenbank besteht, was hiking angeht, aus inspiration im weitesten sinne, von "kommerziellen kuratoren" ("s-bahn berlin empfiehlt ausflusgziele") bis zu crowdsourced gegenden ("121 user empfehlen die gaststätte am miefigen teich"). als ausgangspunkt nicht doof. dann mit dem routenplaner eine solche vorlage oder ein ganz nacktes openstreetmap-template bearbeiten, egal, aber sehr gut zur strecken-/zeit-/coolness-abschätzung. und weil man sich in der streckenplanung auch schon pre-verlieren kann, logo. und dann das eigentliche tracking, auch hier wieder wahlweise mit oder ohne geplante route als "vorlage", zwecks aufzeichnung und protokollierung der gelaufenen strecke.

heißt zwar nur, dass man hinterher schön aufgezeichnet hat, wann und wo und wie lang mit welchen fotos man unterwegs war, und sogar der community-aspekt (freundeslisten und kommentare, außerdem irgendwelche badges) ist für mich vernachlässigbar klein, aber das selbstschulterklopfen nach ein paar monaten .. nein, noch mal anders: da ich ticke, wie ich ticke, ist meine art mich dieser sache zu nähern, eine eher pragmatische - "das auto bei punkt a parken, aussteigen, kopfhörer aufsetzen, loslaufen, um den see herum bis ich wieder beim auto bin, fertig, wieder ein halber tag geschafft und dabei nicht von einem virus oder flugzeugabsturz oder atomkrieg in die knie zwingen lassen, check". und da ich weiterhin ticke, wie ich ticke, staune ich -ungelogen- nach, jetzt, ein paar monaten des flanierens an brandenburger seen, über die absoluten werte bei den gelaufenen kilometern bzw. schritten und zeiten.

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zugegeben, hätte ich nicht zufällig ein auto, von dem ich die letzten 12 jahre behauptet habe, dass ich es GERADE IN BERLIN!1111 natürlich nicht benötige, aber, ey, sitzheizung im winter ist schon geil und was willste machen wenn’s regnet?, also hätte ich nicht zufällig dieses privileg (..) mich morgens easy mal nach rüdersdorf oder ins briesetal fahren zu können ohne nennenswerte verrenkungen - mein pandemiezeitvertreib wäre tischtennis oder chemie oder masturbieren oder yoga geworden. so aber und weil die welt tickt, wie sie tickt, hab’ ich dinge gesehen, die ich (zwar ein paar stunden später auch wieder vergessen habe, aber) sonst nicht gesehen hätte. auch wenn ich nicht behaupten kann, ich wäre nicht doch lieber jeden abend auf konzerte gegangen. aber die pandemie bekämpft man ja auch nicht durch frust.

zurück zum thema: beim laufen also, beim planlosen flüchten vor den gedanken und der welt, faselt das hirn manchmal auch irgendwas von der fiktionalität des faktischen (und im gleichen atemzug lol werd erwachsen du spinner und im nochgleicheren atemzug ey das heißt lmao nicht lol) und ich bin mir von der einen auf die andere sekunde nicht mehr sicher, ob ich gerade falsch abbiege oder schon falsch abgebogen bin, und ob ich, wenn ich mir nur diese beiden optionen gebe, noch von falsch sprechen kann, also darf. hirn und herz und restkörper schweifen ab, auch da wieder die parallele zu alkohol und drogen, 5 kilometer die müggelspree entlang und nichts davon mitbekommen weil kopf?, so that’s that. aber immerhin: that’s that. und it could be worse. weil eben auch bei, also gegen, solchen quatsch im kopf hilft laufen, gehen, spazieren, wandern, und tatsächlich auch masturbieren: gegen zu viel meta, im kopf und herz. das verstehst du auch mal, wenn du groß bist, mein junge. aber es ist was gutes, trust me.

(next step: eine liste aller naturschutzgebiete, touristischer unterrichtungstafeln, seen, .. besorgen und der reihe nach abhaken. okay, 2021 vielleicht.)

am 13. märz hab’ ich zum letzten mal einen anderen menschen berührt und am 8. märz war ich zum letzten mal auf einem event, den man guten gewissens als konzert bezeichnen konnte.

brussels sprouts mandela effect

okay, zwanzigneunzehn also, ungerade, was ja in der regel ein gutes zeichen ist, wenn man hinterher überhaupt von "zeichen" spricht, oder überhaupt, wo das doch so horoskopig-esoterisch klingt, als hätte eine jahreszahl einen einfluss auf den lauf der dinge - die sache mit der sonnenumrundung als regelmäßigen resümee-anlass kann man aber evtl gelten lassen, struktur(ierung) hilft ja tatsächlich beim deuten und einordnen von allem, selbst dem selbst, und die notwendigkeit dessen bzw. deren fabuliert man sich einfach per tradition zurecht, und damit der erste satz schön lang wird. was wollte ich damit sagen? wieder ein "jahr" geschafft, - demnächst beginnt dann auch die "noch"- statt "schon"-zählung. heute jedoch nicht, steht auf der dhl-abholkarte.

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vielleicht entfällt jetzt bald auch endlich mal die notwendigkeit bzw der drang des interpretierenmüssens von allem, schon aus der ahnung heraus, dass das sonst zu hart in richtung genau jener oben genannten art von esoterik steuert, die man (lies: ich) normalerweise verabscheut oder immerhin be- und aus-lacht, will sagen: vielleicht sich mal ein bisschen zusammenreißen in sachen erkenntnis- und deutungsdrang, wie wär’s, frank, so in zukunft? realizing worauf man steht bei anderen menschen und in ein-, zwei-, drei-, viersamkeit (und worauf explizit nicht), das lernen und das meta-lernen (kapieren, was man eigentlich lernen will), was man eben so "persönlich" nimmt aus der unhinterfragten erziehung heraus - vielleicht hat das ja (metameta, i kid you not, bzw. knot) gar nicht so viel zu bedeuten wie erhofft.

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oder meinetwegen noch konkreter: dass der gehörschutz bald nicht mehr richtig passt, heißt ja vielleicht nur, dass man mal einen neuen braucht, und nicht gleich dass der zerfall einsetzt, der körperliche. dass man von der einen zur anderen lieblingsdroge wechselt (pharmakologisch wie auch psychosozial, klar), hat ja vielleicht auch nur abwechslung als grund und nicht gleich tiefendeutung zum weltzustand. dass man sich okayer vorkommt als noch vor einem jahr, obwohl man öfter zum zahn- & hirnarzt muss, ist ja vielleicht keine totale dissonanz im denken, sondern nur zufall. dergleichen. aber: auch das ist dann ja wieder ’ne deutung, mit erkenntnis in der fußnote. fuck rekursion.

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2020 also, abteilung vorsätze: (noch) egaler werden, mit gelegentlichem toe-dipping in zynismus, aber ohne kippen. (noch) weniger exklusivität in allen denk- und undenkbaren bereichen (von zeitplanung bis sex, von gewöhnung bis geschmack, von farben bis genres, von psycho bis sozio). mal ausprobieren ob’s klappt, schon vorher besser absehen zu können ob mir irgendwas gut tut oder nicht. egoistischer werden, wenn nötig, empathischer, wenn möglich, also tatsächlich im idealfall beides. mehr metal, weniger techno. mehr hier, weniger dort. mehr weg, weniger fort. mehr drogen, weniger schnaps. mehr weird, weniger kalkül. mehr struktur, weniger bedenken.

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see you on the other side.

man tänker sitt

es erscheint mir mittlerweile möglich, dass es keine andere musik gibt oder geben wird, ever, die mich mehr -sagenwirmal- kriegt als diese platte hier. in all ihrer zerbrechlich-, also brüchig- und unperfekt-heit des livemitschnitts einerseits (also eher noch in dessen absicht) aber auch darin, wie abgefuckt ausweglos tragisch einem die stücke an die substanz gehen, wie undigital (i mean: menschlich) die ganze zwecklosigkeit klingt. als hätte zynismus bemerkt, dass er gar keine gegenspieler mehr hat.

(und dann auch noch der von mir reininterpretierte subtext, das ding, gerade DAS ding, in einer kirche aufzunehmen, of all the spaces.)

ernst beiseite: hart nah dran an vanessa amaras "both of us / king machine", an "ships will come" von warm graves, an lows "double negative", an einige oiseaux-tempête-sachen. aber halt von oberhalb nah dran.

indie online

.. aka "dinge, die noch nicht ganz den öffentlichen bekanntheitsgrad erreicht haben, den ich ihnen zutrauen und wünschen würde, und die ich sowieso regelmäßig auch privat empfehle, von daher, there you go, oder eher here you go, ihr wisst schon":

text

der hanseplatte newsletter - gereon klug ist ja gewissermaßen der egon forever der guten formulierungen;
der ://about blank newsletter - partydates, einerseits, aber im intro jede woche auch politisch gute haltung mit ordentlich plakativ rumms;
das begriffsstudio - sehr unregelmäßiger, manchmal nur alle paar monate neu erscheinender, newsletter von monika rinck mit einer liste "neuer" begriffe, der einzige newsletter, den ich -glaube ich- wirklich komplett und langsam lese.

audio

anthropocene reviewed - podcast, alle paar wochen neu, mit je zwei "rezensionen" zu dingen der menschheitsgeschichte, irre gut getextet und erzählt von john green, spätestens mit der jetzt gerade aktuellen episode über "the sycamore tree" endgültig in der alltime-fave-liste meines hirns verknotet.

video

exurb1a - der vermutlich beste youtube-channel der welt, als würde mark manson auf lsd popvideoclips schneiden;
viakavish - wären die happy tree friends noch so originell wie damals ™, käme vermutlich sowas dabei raus;
asdfmovie - die mutter of all fast-cut-weirdo-clip-cartoons, der vollständigkeit halber.

facebook & meme-zeug

theories of the deep understanding of things - next level meme shit, also eigentlich nicht mal memes, die man von zig anderen pages kennt, sondern meistens "exklusive" seltsame dinge, zwischendurch immer mal wieder zeitgenössische kunst;
gallery of the absurd - wäre max goldt ein sechziger-jahre-ansichtskartenflohmarkt und würde bernd pfarr dazu sondermann-texte schreiben, das käme dabei raus;
scarfolk council - das totale wicker-man-paralleluniversum mit "the prisoner"-subtext, funktioniert sogar auch als buch (auf papier, nicht als ebook) riesig gut;
generic office roleplay - büroalltag im gesichtslosen großkonzern nachgespielt, manchmal so irre gut (because "HAHA DAS KENN ICH!" bei einem selbst) und vor allem selbstbeteiligungs-offen;
the philosopher’s meme (et al) - meme-kultur und meta, pagegruppe 1gruppe 2siteprivatprofil, eigenartig interessant.

apps & sites // nerdkram

telegram remote bot - macht aus dem android-gerät gewissermaßen einen telegram-contact, d.h. benachrichtigungen sind im telegram-desktop-client abbildbar und telefon-settings ebenso schaltbar, führt in kombination mit tasker-api zu latenten gott-gefühlen beim skripten;
image max url - web-app oder userscript zur automatischen "findung" der original-bild-größen zB auf wordpress-, tumblr- o.dgl. sites, sehr toll in kombination mit viewimage - stellt den "view image"-direktlink-button der google-bildersuche wieder her;
fb puritysocial fixer - machen facebook aufm desktop erträglich, de-bullshitified facebook - macht facebook aufm mobildevice erträglich, instagram mod - macht instagram aufm mobiledevice erträglich;
videoder - seit die "youtube center"-entwicklung eingestellt wurde die nächstbeste und crap-/ad-ware-freie möglichkeit, sich videos und generell "streams" lokal zu speichern ohne erstmal mühsam den den netztraffic per browser-dev-konsole mitlesen zu müssen;
ride share trip stats - chrome extension, baut lustige kleine statistiken der sorte "x km gefahren im jahr 2018" aus dem eigenen uber-account bzw. -profil;
zalgo - y̮͉͕ọͅu̮̤̺͙̣̯͉̦̱ ̪̮̱ͅk̜ṋ̦͍̝o̳͇̖w̞̳̩̯͇.̯̫̲̬͖͓̺

finish tabs

an reckitt benckiser gemailt wegen eines schreibfehlers auf einer spülmittel-packung,

(weil ich jetzt also offenbar in ein alter gekommen bin, in dem man das tut, was meine eltern als leserbriefschreiben kennen, in dem man den imperialistischen großkonzern durch eigene neurosen füttert, eat this, capitalism, aber das ist ein anderes thema)

und auf den konstruktiv gemeinten hinweis dann nach gerade mal drei tagen nicht nur ein textbausteinmonster voller floskeln ("vielen dank für ihr interesse an unserem produkt", "gerne nehmen wir das feedback auf", "falls sie noch fragen oder anregungen haben, zögern sie nicht", "bevor sie diese mail drucken, denken sie bitte an die umwelt", faxnummer in der signatur, etc) zurückbekommen, sondern als dateianhang ein 350kb großes doc-file namens "privacy statement (german)", in dem auf eineinhalb seiten (arial, 10 punkt) sowohl datenschutzhinweise aufgelistet als auch facepalm-aussagen der sorte "wenden sie sich in notfällen bitte an die örtliche rettungsstelle, nicht an unseren email-support" oder "bitte lesen sie diese hinweise sorgfältig durch" getroffen werden. because that’s how corporate works, apparently, 2019, still, und dass all sowas (das corporate-ding ganz generell) auch heutzutage noch funktioniert allein und einzig aus der tradition und der eigenen größe und immensität (is that a word?) heraus, also im fast wörtlichen sinn aufgrund der konservativität aller beteiligten inklusive der zielgruppe, ist vielleicht wirklich ein aspekt, in dem sich die große tragik ™ der neuzeit zu erkennen gibt.

alter.

zum beispiel letztes jahr im sommer

wenn man den berühmten juhnke’schen aphorismus vielleicht eher als absicht liest anstatt als zustand --

also "termine" unwichtiger nehmen will, einfach mal nicht mehr als imperative anerkennen, oder im idealfall: komplett vergessen, und das gilt für geburtstage und jahrestage wie auch für deadlines oder absichten; wenn man im gleichen atemzug dann noch die latente knülligkeit (aka "leicht" einen sitzen, aber was heißt schon "leicht") genauso schwammig deuten möchte, nämlich eher als ganz grundsätzliches ziel, als erstrebenswerten zustand in permanenz, anstatt als druckbetankung und saufööön

-- dann bin ich der kognitiven erleuchtung heute unter umständen ein stückchen näher gekommen, und das ganz aus versehen, aus trotziger bockigkeit gewissermaßen, während der bestellung zweier scoops (sagt man noch "kugeln"?) der sorte "still smiling".

with the tiniest red torch, branded

manchmal verliebe ich mich in menschen.

genauer gesagt verliebe ich mich sogar ziemlich oft in menschen. nie in die gesamtheit, in das kollektiv, in die menschheit - aber eben in einzelne, ganz granular, in aspekte dieser menschheit gewissermaßen, und auch oft nur aufgrund einzelner aspekte jenes menschen. ich verliebe mich in konkrete flirts oder abstrakte ideen genau wie in klänge oder gerüche, ich verliebe mich in absichten und zeitpunkte irgendeiner menschlichen artikulation genau wie in eckzähne oder fahrstile oder ein verwendetes vokabular. ich verliebe mich in die café-bedienung oder den paketboten, in wildfremde hunde oder twitterprofile, in radfahrer oder raucher. ich verliebe mich in gesten, manchmal aber auch in haltungen oder uhrzeiten.

praktisch immer hält so ein verlieben nur kurz an, meistens wird es vom nächsten abgelöst, manchmal pausiert die verliebtheit eine weile und manchmal bin ich mehrfach verliebt. immer unexklusiv, nie nicht, meist absichtslos, selten nur einmalig. hin und wieder bin ich lang verliebt und merke es erst hinterher, manche verliebtheit hält an und bleibt als grundzustand, andere verliebtheiten dauern 10 sekunden. es ist nicht mal nötig, dass die verliebtheitsziele davon explizit erfahren oder wissen. wenn ich mich verliebe, dann vielleicht um mich in detailbeobachtung oder wertschätzung zu trainieren, um mir (per vollständig-banaler induktion ironisch hergeleitet) den glauben an "die menschheit" zurückzugeben, um dinge und konstellationen besser zu kapieren (und "kapieren" ist bekanntlich tatsächlich ein bisschen was anderes als "verstehen").

ich will meinem unterbewusstsein da aber auch nicht sehr dringend auf die schliche kommen. ich genieße verliebt zu sein, und wenn mehrere anlässe in einer verliebtheit zusammenkommen muss sogar ich irgendwann grinsen und bin für einen kurzen moment in mich verliebt, bevor ich das aber einerseits rekursiv-bekloppt und andererseits inhaltlich auch ziemlich affig finde.

bikram yoda / schwitzen durch satzbau

erschöpfung nun also nicht nur durch den eigenen emo-ballast in herz, kopf, schwanz, haut und haar, nicht nur durch logistik und familie und hirn und LAUTSTÄRKE und wahnsinn und overload im individualschädel, -- sondern endlich und total auch durch den polit-irrsinn der welt in den letzten wochen und monaten, wo es so eigenartig vollpfostig offenbar niemandem mehr um antworten und lösungen und diskurse geht, sondern nur noch um wettstreit und contest und erklärungen, wieso man "besser" ist oder andere "falsch" liegen (was tatsächlich t3n, of all the sites, ganz gut in worte gefasst hat neulich) - österreich, brexit, nahles, cdurezo völlig schnurz, gilt für alle, bei all jenem irrsinn noch ZUSÄTZLICH zur default-verrücktheit der welt zwischen homöopathie und religion und entitlement mentality sowieso schon: erschöpfungssymptome.

kein applaus für scheiße, knutschen ist wichtiger als deutschland, kein gott kein staat kein fleischsalat -- so ein paar grundregeln als kognitive rettungsringe existieren ja weiterhin. aber dass es anstrengender wird und man dann doch mal die eigentliche definition von "kapitulation" recherchiert, merkt man ja auch nicht erst bei 34 grad celsius.